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Psychologie
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Wenn Schuld- und Schamgefühle zu viel werden

Kleine Ausrutscher wie ein vergessener Geburtstag oder größere Patzer im Job – Fehler gehören zum Alltag. Und doch lösen sie bei vielen heftige Selbstkritik aus. Was kann man tun, wenn Schuld- und Scham im Kontext bestimmter Krankheiten auftreten.
AutorKontaktdpa
Datum 23.05.2025  08:00 Uhr
Wenn Schuldgefühle zusätzlich krank machen

Wenn Schuldgefühle zusätzlich krank machen

Extreme Schuld- und Schamgefühle sind auch Symptome oder Begleiterscheinungen bei vielen psychischen Erkrankungen. »Besonders stark ausgeprägt sind die beiden Emotionen unter anderem bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), beispielsweise in Form von Überlebensschuld oder des irrtümlichen Gefühls, für erlittene Gewalt selbst verantwortlich zu sein.«

»Auch Menschen mit Essstörungen erleben oft intensive Scham bezüglich ihres Körpers oder ihres Essverhaltens sowie Schuldgefühle nach Essanfällen oder dem «Verstoß» gegen eigene Ernährungsregeln. Bei einer sozialen Phobie dominiert meist die Angst, sich in Gesellschaft zu blamieren, begleitet von Schuldgefühlen, wenn das vermeintlich passiert ist«, erklärt Häfner. Hier helfe meist eine Psychotherapie, »um ein gesundes Maß an Schuld- und Schamgefühlen zu entwickeln und den ausgeprägten Leidensdruck zu reduzieren«.

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