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Bindehautentzündungen
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Wenn Neurodermitis ins Auge geht

Pollen können bei Patienten mit Neurodermitis schwere Bindehautentzündungen auslösen. Davor warnen Augenärzte angesichts der Allergie-Hochsaison. Bei bestimmen Symptomen sollten Betroffene sofort zum Arzt.
AutorKontaktChristiane Berg
Datum 07.05.2020  09:00 Uhr
Therapie: Gute Pflege und regelmäßiges Tropfen

Therapie: Gute Pflege und regelmäßiges Tropfen

Zur Therapie der atopischen Keratokonjunktivitis zählen Basismaßnahmen wie die tägliche Lidrandpflege, also vorsichtige Reinigung der Lidränder mit feuchten Wattepads oder Wattestäbchen, beziehungsweise das regelmäßige Auflegen einer Wärmemaske, die zuvor in der Mikrowelle oder im Backofen erhitzt worden ist. Gegen Trockenheit und Juckreiz kommen unter anderem Tränenersatzmittel ohne Konservierungsstoffe zum Einsatz, wobei diese auch Pollen auswaschen können.

Bei starkem Juckreiz, so Maier, sind Augentropfen indiziert, die Antihistaminika oder Mastzellstabilisatoren enthalten und somit antiallergisch wirken. Lokal immunmodulatorisch und entzündungshemmend: In hartnäckigen Fällen könnten Tropfen mit Ciclosporin A als Wirkstoff aus der Gruppe der Calcineurinhemmer unumgänglich werden. Nicht selten seien chirurgische Eingriffe an den Augenlidern und der Augenoberfläche erforderlich.

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