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Alzheimer-Demenz
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Weniger kognitiver Abbau ab dieser Schrittzahl

Schon 3000 Schritte pro Tag könnten laut einer Beobachtungsstudie mit einer besseren Gehirngesundheit älterer Menschen mit ersten Demenzanzeichen einhergehen. Selbst geringe körperliche Aktivität scheint demnach die Akkumulation pathologisch veränderter Tau-Proteine im Gehirn zu verlangsamen.
AutorKontaktLina Müller
Datum 22.10.2026  16:26 Uhr

Besser umsetzbare Ziele

Doch die Studie hat Einschränkungen. »Wir können einen möglichen Einfluss umgekehrter Kausalität nicht ausschließen«, schreiben die Forschenden. So bewegen sich Menschen möglicherweise aufgrund ihrer Alzheimer-Erkrankung weniger. Auch sage die erfasste Schrittzahl nichts über die Dauer, Intensität oder lebenslange Aktivitätsmuster aus. Aktivitäten wie Schwimmen oder Krafttraining wurden nicht erfasst.

Als bemerkenswert bezeichnen es die Forschenden, dass bereits bei 5000 bis 7500 Schritten die positiven Effekte ausgereizt sind. Sie sehen einen möglichen Vorteil: »Dieses Ziel könnte für körperlich inaktive ältere Menschen weniger abschreckend sein als das in den Medien häufig erwähnte Ziel von 10.000 Schritten pro Tag.«

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