Doch die Studie hat Einschränkungen. »Wir können einen möglichen Einfluss umgekehrter Kausalität nicht ausschließen«, schreiben die Forschenden. So bewegen sich Menschen möglicherweise aufgrund ihrer Alzheimer-Erkrankung weniger. Auch sage die erfasste Schrittzahl nichts über die Dauer, Intensität oder lebenslange Aktivitätsmuster aus. Aktivitäten wie Schwimmen oder Krafttraining wurden nicht erfasst.
Als bemerkenswert bezeichnen es die Forschenden, dass bereits bei 5000 bis 7500 Schritten die positiven Effekte ausgereizt sind. Sie sehen einen möglichen Vorteil: »Dieses Ziel könnte für körperlich inaktive ältere Menschen weniger abschreckend sein als das in den Medien häufig erwähnte Ziel von 10.000 Schritten pro Tag.«