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Psychiatrische Patienten
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Warum sich der Rauchstopp lohnt

Sehr viele psychisch erkrankte Menschen rauchen und viele sterben daran. Dabei kann schon ein kurzes Gespräch zum Aufhören motivieren. Medikamente unterstützen beim Rauchstopp und sind auch bei psychisch Erkrankten sicher.
AutorKontaktBrigitte M. Gensthaler
Datum 22.04.2024  10:30 Uhr

Vorsicht vor Nikotinpouches

Rüther ging auch auf neue Konsumformen von Nikotin ein wie E-Zigaretten mit Liquid, Tabakerhitzer und Nikotinpouches («White Snus«). Das sind kleine Beutel, die nikotinhaltiges Pulver (keinen Tabak) enthalten und in den Mund gelegt werden. Dort geben sie sehr schnell hohe Menge Nikotin ab. »Das flutet innerhalb von Sekunden an und man wird schnell abhängig«, so Rüther, der Pouches als »Produkt der Suchtmittelindustrie« bezeichnete.

Sein Fazit: »Alle neuen Konsumformen sind weniger schädlich als rauchen, aber schlechter als aufzuhören.« Ob man mit E-Zigaretten aufhören kann zu rauchen? »Seriöse Daten sagen: wohl ja.« Man dürfe aber nicht vergessen, dass die meisten dieser Produkte von der Tabakindustrie entwickelt werden. Folgen eines Langzeitgebrauchs seien noch nicht absehbar. 

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