Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Mehr als 150 Arzneimittel
-
Walmart bezahlt für Medikamente von Mitarbeitenden

Walmart plant laut Medienberichten, ab 2027 die Kosten für mehr als 250 verschreibungspflichtige Medikamente, darunter bestimmte Insulinpräparate, Inhalatoren sowie GLP-1-Medikamente zur Diabetes-Behandlung, für seine Beschäftigten vollständig zu übernehmen.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 20.10.2026  16:20 Uhr

Walmart geriet auch in die Kritik

Zu den weiteren neuen Leistungen gehört unter anderem ein bis zu 12-wöchiger Urlaub für Eltern, deren Neugeborene auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Dieser kann zusätzlich zum regulären Eltern- oder Mutterschaftsurlaub in Anspruch genommen werden.

»Die von uns ergriffenen Maßnahmen basieren auf jahrelanger Planung und dem Erproben neuer Ansätze. Dies ermöglicht es uns, spürbare Verbesserungen für unsere Mitarbeitenden zu erzielen, ohne dabei Leistungen zu kürzen oder die Beiträge nennenswert zu erhöhen«, teilte Walmart in einer Stellungnahme gegenüber CNBC mit.

In den vergangenen Wochen geriet das US-Unternehmen jedoch in die Kritik und wurde beschuldigt, mithilfe persönlicher Kundendaten Preise individuell anzuheben. CEO von Walmart, John Furner, bestritt dies jedoch öffentlich: »Wir bepreisen das Produkt, nicht die Person«, sagte er. Die US-Handelsbehörde FTC prüft momentan personalisierte Preise. Derzeit führt Walmart sogenannte digitalen Regaletiketten («Electronic Shelf Labels«) im gesamten US-Filialnetz ein.

Mehr von Avoxa