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Ukraine
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Vormittags haben Apotheken noch geöffnet

Seit mehr als einer Woche herrscht in der Ukraine Krieg, seitdem russische Truppen völkerrechtswidrig in das Land vorgedrungen sind. Die Familie der Apothekerin Anna Kravchenko ist in der Zentralukraine. Kravchenko berichtet der PZ, wie die Situation vor Ort aussieht. Die medizinische und pharmazeutische Versorgung ist etwa nur eingeschränkt möglich. Gemeinsam mit ihren Kollegen hat sie diese Woche zudem Sachspenden für Geflüchtete organisiert.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 04.03.2022  16:00 Uhr
Hilfslieferungen für die Ukraine & Solidarität

Hilfslieferungen für die Ukraine & Solidarität

Kravchenko hoffte zudem auf die Möglichkeit, dass etwa internationale Organisationen Hilfslieferungen künftig auch direkt zur Bevölkerung in der Ukraine bringen können. Diese Hoffnung hat sich am gestrigen Abend zumindest erfüllt. Vertreter von Russland und der Ukraine haben sich demnach in Verhandlungen geeinigt, Sicherheitskorridore für Evakuierungen und Hilfslieferungen einzurichten.

Neben Sach- oder auch Geldspenden hilft laut Kravchenko zudem auch die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine: »Mir persönlich hat die Aktion in Berlin geholfen. Ich war überwältigt von den Bildern«, erklärte Kravchenko und spielte auf die große Demonstration am Sonntag in Berlin auf. Dass in Deutschland gerade so viele Menschen ihr Mitgefühl und Anteilnahme für die Ukrainer zeigen, bewegt Kravchenko und auch ihre Familie in der Ukraine sehr, sagte sie der PZ.

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