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»Independence Day« für Apotheken
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Vom Rezeptumsatz unabhängiger werden

Die Honorarfrage ist noch ungeklärt, Apothekekenproteste sollen Druck für die baldige Anpassung machen. Und jenseits des Fixums? Beim ersten »Independence Day für Apotheken« in Eschborn zeigten Apothekerinnen und Apotheker, auf was man darüber hinaus setzen könnte.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 26.02.2026  17:56 Uhr
Bei pDL und beim Impfen: »Routine, Routine, Routine«

Bei pDL und beim Impfen: »Routine, Routine, Routine«

Mit pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) und Impfangeboten zeichnet sich Inka Krudes »Alte Apotheke 1691« in Bochum aus. Beides sei »mehr als nur Pflicht« und biete ein »Wahnsinnspotenzial«, so Krude. Sie bietet die pDL »Erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation« an. Bei pDL wie beim Impfen zählt für die Inhaberin zweierlei: »Routine, Routine, Routine« sowie der Anspruch, dass das gesamte Team in die Prozesse eingebunden ist und die Abläufe durchgetaktet sind.

Um Routine in die pDL-Abläufe zu bekommen, boten Krude und ihr Team 20 bis 30 Polymedikationen am Tag an, nahmen sich zum Ziel, in einem Jahr 1000 davon zu schaffen, erreichten es 2025 aber nicht ganz. Und dennoch: Das Team habe von dem Credo »Wer seine Ziele erreicht, hat sie nicht hoch genug gehängt« profitiert. Krudes Appell an die Kolleginnen und Kollegen: »Macht es einfach.«

Teamarbeit, auch bei Eigenmarken

Eigenmarken im Apothekenregal stellte Apotheke Frank Füßl aus München als Alleinstellungsmerkmal vor. Der Inhaber der Apotheke zur Münchener Freiheit in München sowie dreier weiterer Apotheken in der Region setzt auf die Eigenmarke »ur.sula«. Füßl schilderte, welche Schritte von der Idee zur Umsetzung nötig sind. Wie Apothekerin Krude setzt auch er auf Teamarbeit: Es gelte, die Mitarbeitenden von vornherein einzubinden, andernfalls laufe das Projekt nicht.

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