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»Task Force Datennutzung«
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Viele ungenutzte Möglichkeiten von Gesundheitsdaten

Gesundheitsdaten bergen großes Potenzial für eine bessere Versorgung, sind bisher aber nicht weit genug erschlossen, heißt es in einer Publikation vom Bundesverband Managed Care (BMC). Warum künstliche Intelligenz (KI) dabei eine Schlüsselrolle spielt.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 26.01.2026  13:30 Uhr

Mehrwert strukturierter Daten in der ePA

In einem weiteren  Use Case wurde der Mehrwert strukturierter Daten in der elektronischen Patientenakte (ePA) beleuchtet. Zwar sei die Einführung eines elektronischen Impfpasses in Deutschland geplant, auf der Roadmap der gematik aber noch nicht mit einem konkreten Zeitpunkt verankert. Um den Versicherten in

Deutschland einen leicht greifbaren Vorteil der ePA zu bieten, sollte der elektronische Impfpass schnellstmöglich in die Versorgung integriert werden, fordert der Autor Jonathan Muck, Manager Gesundheitspolitik bei MSD und Mitglied der »Task Force Datennutzung«. Dafür sei die Priorisierung durch die Politik notwendig. Die Gesundheitsministerkonferenz habe bereits im Jahr 2021 das Bundesgesundheitsministerium gebeten, auf die Einführung eines digitalen Impfpasses mit evidenzbasierter Erinnerungsfunktion hinzuwirken. Diese Forderung sei in einem Schreiben vom 13.12.2024 an den damaligen Gesundheitsminister erneuert worden.

Auch der Deutsche Hausärzteverband habe sich auf seiner Frühjahrstagung 2023 für die Einführung eines digitalen Impfpasses mit Erinnerungsfunktion ausgesprochen. In einem unmittelbaren ersten Schritt sollte eine zeitnahe Fristsetzung für die Einführung des elektronischen Impfpasses durch eine Rechtsverordnung (§ 342 Abs. 2 c SGB V) erfolgen, fordert Muck. Mehrwertfunktionen wie Impferinnerungen und eine verbesserte Impf-Surveillance würden neben der Impfdokumentation wichtige Zusatzfunktionen darstellen und sollten seiner Meinung nach verbindliche Bestandteile eines digitalen Impfpasses werden. Auch eine direkte Integration mit Terminbuchungssystemen sei denkbar. Zusammenfassend stelle der e-Impfpass für Muck ein niedrigschwelliges und kosteneffizientes Instrument dar, das der Impfprävention basierend auf strukturierten ePA-Daten einen deutlichen Schub geben könnte. Zudem würde eine zeitnahe Einführung den Bürgerinnen und Bürgern einen Anreiz geben, sich die ePA-App aktiv herunterzuladen und habe somit das Potenzial, die Akzeptanz der ePA zu steigern.

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