| Johanna Hauser |
| 05.10.2026 15:15 Uhr |
Die Ergebnisse könnten helfen zu verstehen, warum bestimmte RyR1-Mutationen zu Erkrankungen wie der malignen Hyperthermie oder angeborenen Muskelschwächen führen. Einige dieser Mutationen scheinen genau in den Bereichen zu liegen, an denen benachbarte Rezeptoren miteinander interagieren.
»Das mutierte Gen scheint nicht die Öffnung eines einzelnen Kanals zu beeinflussen, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die Proteine mit ihren Nachbarn interagieren«, so Erstautor Mikirtumov.
Die Forschenden vermuten, dass die veränderten Kontaktflächen die Kanäle undicht machen. Somit könnten diese Schnittstellen ein potenzielles Ziel für Wirkstoffe sein, die die Kontaktflächen zwischen benachbarten Kanälen stabilisieren.