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Venöse Thromboembolien
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Verordnungszahlen risikoarmer hormoneller Kontrazeptiva

Seit 2014 wird zunehmend Wert darauf gelegt, bevorzugt hormonelle Kontrazeptiva mit möglichst niedrigem Thromboserisiko zu verordnen. Die Behörden haben sich nun angeschaut, wie das bei Verordnungen für junge Frauen und Mädchen umgesetzt wird.
AutorKontaktJohanna Hauser
Datum 06.04.2026  10:00 Uhr
Anteil an Niedrig-Risiko-Verordnungen weiter erhöhen

Anteil an Niedrig-Risiko-Verordnungen weiter erhöhen

Ein Rückgang im Gesamtverordnungsvolumen in den Jahren 2021 und 2022 betraf nicht speziell Präparate der Risikoklasse III. Daher gibt es laut Autorenteam auf Basis der vorliegenden Daten keine klaren Hinweise darauf, dass der Rote-Hand-Brief vom September 2021 zu einem verstärkten Wechsel von Präparaten mit höherem zu solchen mit niedrigerem VTE-Risiko führte.

»Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass trotz des beobachteten Rückgangs im Verordnungsvolumen, was die Gesamtgruppe der kombinierten hormonalen Kontrazeptiva betrifft, weiterhin Potenzial besteht, den Anteil der Präparate mit dem niedrigsten VTE-Risiko bei den Verordnungen zu erhöhen«, so das Fazit der Autoren.

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