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Landessozialgericht
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Verfahren zu Dienstleistungen könnte Monate andauern

Das Verfahren gegen die pharmazeutischen Dienstleistungen vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg könnte sich über Monate hinziehen. Ein Gerichtssprecher sagte der PZ, dass der GKV-Spitzenverband bislang weder einen Eilantrag noch Gründe zur Klage eingereicht hat. In den kommenden Monaten sollen vorerst Dokumente ausgetauscht werden.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 12.07.2022  13:15 Uhr

ABDA: Bedauern und Unverständnis

Inzwischen hat sich auch der Deutsche Apothekerverband zur Klage geäußert. DAV-Chef Thomas Dittrich erklärte gegenüber der PZ: »Wir nehmen mit großem Bedauern und Unverständnis zur Kenntnis, dass der GKV-Spitzenverband den unabhängigen Schiedsspruch zur Einführung pharmazeutischer Dienstleistungen nicht akzeptiert und sich weiterhin gegen eine Verbesserung der Patientenversorgung in den Apotheken vor Ort stellt. Näheres zu der beim Sozialgericht Berlin-Brandenburg eingereichten Klage können wir sagen, wenn wir die Klageschrift kennen und analysiert haben.«


 

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