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Verzögerung der Sparpläne
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Union will SPD bei Fixum auf Linie bringen

Ohne stabile Kassenfinanzen keine 9,50 Euro Fixum, so ist die Linie des Bundesgesundheitsministeriums (BMG). Dass der Bundesrat die Pläne zur Kassenstabilisierung jetzt gestoppt hat, macht die ohnehin kalt gestellte Anpassung noch schwieriger. Und dennoch: Das Fixum sei »keine taktische Verhandlungsmasse«, heißt es von der Union.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 25.11.2025  15:50 Uhr

Wer hat den Schwarzen Peter?

Und dennoch: »Die Erhöhung des Apothekenfixums ist eine klare Zusage aus dem Koalitionsvertrag mit der SPD«, so Borchardt. »Diese Vereinbarung ist verbindlich, und sie muss angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Vor-Ort-Apotheken schnell umgesetzt werden.« Hier erwartet Borchardt, »dass der Koalitionspartner zur gemeinsamen Linie zurückkehrt«. Sie betont: »Das Fixum ist keine taktische Verhandlungsmasse, sondern eine grundlegende Strukturentscheidung für eine stabile und flächendeckende Arzneimittelversorgung.«

Was die vorläufige Absage der Honoraranpassung angeht, hatten Union und SPD sich unlängst gegenseitig die Verantwortung zugeschoben. Borchardt machte SPD-Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil für die Absage verantwortlich, Pantazis drehte den Spieß um und betonte, bei Ideen zur Kassenentlastung habe die SPD »geliefert«

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