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Statistisches Bundesamt
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Unfälle mit E-Bikes und E-Scootern nehmen zu

Immer mehr Jüngere entdecken das Fahrrad mit Elektromotor für sich. Das zeigt auch die Unfallzahl mit Verletzten: Sie hat sich in den vergangenen Jahren verzehnfacht. Die Zahl der verletzten E-Scooter-Fahrenden stieg um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Pedelec-Unfälle enden dabei häufiger tödlich als Unfälle mit Fahrrädern ohne Hilfsmotor.
AutorKontaktdpa
Datum 27.03.2024  15:36 Uhr
Sind E-Bikes gefährlicher als normale Fahrräder?

Sind E-Bikes gefährlicher als normale Fahrräder?

Angesichts der steigenden Zahlen von Verunglückten wird diskutiert, ob Pedelecs gefährlicher sind als nicht motorisierte Fahrräder. Auf 1000 Pedelec-Unfälle mit Verletzten kamen im Jahr 2023 laut der Mitteilung durchschnittlich 7,9 Fahrerinnen und Fahrer ums Leben, bei einem nicht motorisierten Fahrrad waren es 3,6.

Dies sei jedoch auch auf das Alter der Verunglückten zurückzuführen: Menschen, die auf einem Pedelec verletzt oder getötet wurden, waren im Durchschnitt 53 Jahre alt und damit trotz des sinkenden Durchschnittsalters älter als auf einem nicht motorisierten Fahrrad (42 Jahre). Bei älteren Menschen ist die Wahrscheinlichkeit laut der Behörde höher, sich bei einem Sturz schwer oder tödlich zu verletzen, als bei jüngeren. 

Der TÜV-Verband fordert angesichts hoher Unfallzahlen mit E-Scootern und Fahrrädern einen beschleunigten Ausbau der Zweiradinfrastruktur gefordert. Demnach sind im vergangenen Jahr auch rund 8300 E-Scooter-Fahrende schwer verletzt worden – ein Plus von 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 20 solcher Verkehrsunfälle gingen tödlich aus.

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