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Medizinische Hochschule Hannover
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Üben für den Katastrophenfall

Ein neues Wahlfach an der Medizinischen Hochschule Hannover schult Medizinstudierende für einen Großeinsatz im Katastrophenfall. Es wird in Kooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede unterrichtet. Zielgruppe sind angehende Ärzte ab dem dritten Studienjahr.
AutorKontaktPZ
Datum 07.04.2026  10:00 Uhr

Bedarf und Nachfrage gestiegen

»Der Bedarf und die Nachfrage nach einem solchen Lehrangebot sind in jüngster Zeit durch die gesamtpolitische Lage gestiegen. Aber auch Großeinsätze wie im Ahrtal oder beim Zugunglück von Eschede sind realistische Szenarien, auf die wir unsere Medizinstudierenden vorbereiten müssen. Daher haben wir uns vor einem Jahr überlegt, dieses neue Wahlfach anzubieten«, erklärt Privatdozent Dr. Hendrik Eismann, Leitender Oberarzt des Bereiches Notfallmedizin der Anästhesie.

Dr. Jan Carlo Del Terdesco, der das Wahlfach leitet und den Lehrplan erarbeitet, ergänzt: »Uns war es wichtig, dass die Studierenden viel Gelegenheit zum Austausch mit anderen Einsatzkräften bekommen und den Ernstfall gemeinsam mit ihnen proben können. Damit wollten wir das Bewusstsein und Verständnis für die eigene wie auch für die Rolle des jeweils anderen schärfen.«

Die Lehrangebote in der Katastrophenmedizin sollen zukünftig gemeinsam mit der MHH-Klinik für Unfallchirurgie und anderen Fachabteilungen weiter ausgebaut werden.

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