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TGL-Nordrhein
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»Tarifkosmetik hilft uns nicht weiter«

Auf der Jahreshauptversammlung der TGL-Nordrhein wurde über die Diskrepanz zwischen Tariferhöhungen und sinkenden Betriebsergebnissen diskutiert. Außerdem wurde die neue Satzung, die ab dem 1. Januar 2025 gilt, vorgestellt und beschlossen. Auch der Name ändert sich dann: Die TGL Nordrhein heißt dann TGL e.V.
AutorKontaktKerstin Pohl
Datum 26.09.2024  17:30 Uhr

Neuer Name und neue Satzung

Die Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter Nordrhein (TGL Nordrhein) wurde am 26. Januar 1977 als nicht eingetragener Verein gegründet. Ab dem 1. Januar 2025 wird der Verein unter geändertem Namen, nun TGL e.V., als eingetragener Verein fortgeführt. Das Verbandsgebiet erstreckt sich auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland und ermöglicht damit eine Öffnung für andere Bundesländer oder auch Kammerbezirke. Sitz des Vereins ist die Hirsch-Apotheke in Frechen, der Apotheke des ersten Vorsitzenden. Wenn der Vorstand wechselt, wird sich damit auch der Vereinssitzt ändern.

Ab dem 1. Januar 2025 gilt dann auch die neue Satzung, deren Erstellung juristisch von der Treuhand und einem Notar betreut wurde. Die neue Satzung soll den juristischen und vor allem steuerrechtlichen Anforderungen standhalten. Sie bietet zudem mehr Sicherheit und Transparenz für die Mitglieder.

Die neue Satzung wurde von der Hauptversammlung einstimmig durch die anwesenden Mitglieder angenommen.

Regularien

Das Jahr 2023 zeigte eine ausgewogene Bilanz, allerdings lässt sich ein Mitgliederschwund von 134 Mitgliedern seit 2020 verzeichnen, zurückzuführen auf Apothekenschließungen. Schatzmeister und Vorstand wurden entlastet für das Geschäftsjahr 2023. Der Haushaltsentwurf für 2024 und auch 2025 wurde einstimmig angenommen. Da auch für das Jahr 2025 ein weiterer Mitgliederschwund zu erwarten ist, wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag ab 2025 von 130 auf 160 Euro im Jahr zu erhöhen, umso den Haushalt zu stabilisieren. Mit einer Enthaltung wurde diesem Vorschlag zugestimmt. Die beiden Kassenprüfer Wolfgang Boventer und Ute Hecht-Neuhaus wurden als Kassenprüfer bestätigt und wiedergewählt.

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