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Therapeutische Philosophie
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Stoizismus – antike Rezepte für Krisenzeiten

Welcher Schicksalsschlag uns auch immer ereilt, der Stoizismus hat eine Antwort. Die zeitlose Philosophie aus der Antike ist wieder in. Sie rückt den Verstand als Mittel gegen alles Leid in den Fokus. Mit ihrer Alltagstauglichkeit befasst sich auch die Wissenschaft.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 20.05.2024  12:00 Uhr

Trost in Krisenzeiten

Praktikabel für den Alltag erscheinen die Weisheiten von Aurelius, Epiktet und Seneca dennoch. Frei formuliert würden einige von ihnen in etwa so klingen: Mitleid hilft keinem. Hadere nicht mit dem Schicksal, wenn du es ohnehin nicht ändern kannst. Gehe gelassen durchs Leben. Mach dein Glück nicht von anderen abhängig. Werde nicht zum Spielball deiner Emotionen. Sei dankbar, denn das Leben ist vergänglich.

Warum erlebte aber nun das antike Gedankengut in den vergangenen Jahren eine erneute Blütezeit? Experten gehen davon aus, dass es Trost in Krisenzeiten schenkt. Schließlich entwickelte sich auch die stoische Philosophie in einer Zeit der Krise mit Kriegen, Naturkatastrophen und einer Pandemie. Und damals war sie vornehmlich als eine Art Bewältigungsstrategie für das alltägliche Leben gedacht – wie heute auch.

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