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Kölle Alaaf!
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So sieht Karneval in der Apotheke aus

Heute ist Weiberfastnacht und in Köln laufen die Straßenpartys. Verkleidete Menschen sind unterwegs und trotz des regnerischen Wetters herrscht gute Stimmung. Die PZ hat die Paradies-Apotheke in der Innenstadt besucht, um zu erfahren, wie Karneval in einer Apotheke aussieht.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 12.02.2026  18:00 Uhr

Vongehr: »Wir sind keine Gaststätte«

Doch nicht alles ist bunt und voller Konfetti. Im Jahr 2011, kurz nachdem Vongehr die Apotheke übernommen hatte, wurde in der Nacht von Rosenmontag auf Dienstag seine Glaseingangstür mit einem Pflasterstein beschädigt. Die Tür bekam einen Riss, ging aber nicht kaputt. »Seitdem habe ich immer ein ungutes Gefühl«, sagt der Apotheker. »Ich fahre vorsichtig vorbei und gucke, ob alles steht, ob alles in Ordnung ist.«

Um Betrunkene zu vermeiden, hat die Apotheke heute bereits um 13 Uhr Feierabend gemacht. »Wir sind ja keine Gaststätte«, sagt Vongehr. Weiberfastnacht ist zwar kein gesetzlicher Feiertag in Nordrhein-Westfalen. In vielen Unternehmen ist jedoch in den Karnevalshochburgen eine frühere Arbeitsunterbrechung üblich.

Andere Apotheken in der Stadt hatten bereits vor 13 Uhr geschlossen, wie etwa eine im Kölner Stadtteil Nippes. Dort begann bereits um 12 Uhr eine Straßenparty und vor den Kneipen bildeten sich die ersten Schlangen. Viele Närrinnen und Narren dürften sich präventiv mit Medikamenten eingedeckt haben – und natürlich ist die Versorgung jederzeit gewährleistet über die notdiensthabenden Apotheken – derzeit allein vier Apotheken rund um die Altstadt.

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