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Diskussionsrunde
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Schritte zur Apotheke der Zukunft

Die berufspolitische Veranstaltung im Rahmen des Fortbildungskongresses Pharmacon in Schladming befasste sich mit Perspektiven und Strategien der Apotheke der Zukunft. Der komplette Vorstand der Bundesapothekerkammer (BAK)  stellte sich der Diskussion mit den Teilnehmenden.
AutorKontaktAnnette Rößler
AutorKontaktSven Siebenand
Datum 22.01.2026  10:30 Uhr
Fortbildungsnachweis verpflichtend machen

Fortbildungsnachweis verpflichtend machen

Neben der Nachweispflicht für die Fortbildung machte sich Fedders für ein zweites Thema stark: die Novellierung der Approbationsordnung für Apotheker (AAppO). Das Pharmaziestudium müsse attraktiv bleiben beziehungsweise noch attraktiver werden. Hoffmann wiederholte seine Forderung, dass es in dieser Sache zügig vorangehen müsse. Immerhin werde es mit einer novellierten AAppO immer noch Jahre dauern, bis erste Absolventen danach studiert haben. Das Bundesgesundheitsministerium habe nun allerdings die Apothekenreform prioritär behandelt und wolle sich erst danach der AAppO-Novelle widmen. »Aber wir bleiben da dran«, versprach Hoffmann.

Der Präsident verriet, dass es bei der BAK auch Überlegungen gibt, wie man es PTA einfacher machen kann, Pharmazie zu studieren. Eine Verkürzung des Studiums scheide aus, weil ein Pharmaziestudium gemäß der europäischen Vorgabe mindestens vier Jahre dauern muss. Hoffmann versprach aber, dass es einen Vorschlag für ein Curriculum geben werde speziell für PTA. Ob dies bezüglich des Personalmangels in der Apotheke Entlastung bringen werde, sei jedoch fraglich. Denn schließlich hinterlassen PTA, die zu Approbierten werden, auch wieder eine Lücke. 

Wie BAK-Vorstandsmitglied Stephanie Tiede deutlich machte, ist es wichtig, sich um die Nachwuchsarbeit zu kümmern. Sie riet zum Beispiel dazu, Schülerpraktika in den Apotheken anzubieten, um so Nachwuchs für den Arbeitsplatz Apotheke zu begeistern.

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