»Wer am Valentinstag Freude ohne giftiges Beiwerk schenken will, sollte auf Siegel achten: die von den Lebensmitteln bekannten Bio-Siegel, das Slowflower- und das Fairtrade-Siegel«, erklärt Hölzel. Schnittblumen von Frühblühern wie Tulpen, Narzissen oder Ranunkeln kämen oft aus Europa und seien weniger mit Pestiziden belastet als Rosen im Winter.
Prinzipiell seien auch weniger weit gereiste – oft aus den Niederlanden stammende – Frühblüher-Topfblumen wie Primeln, Narzissen oder Hyazinthen als Alternative durchaus zu empfehlen. Für eine gute Öko-Bilanz sollten sie in torffreier Erde möglichst in einem Keramiktopf oder zumindest wiederverwendetem Plastiktopf kultiviert worden sein. »Und man sollte den Platz haben, sie dann auch im Garten oder auf dem Balkon einzupflanzen.«
Auch Zweige von heimischen Sträuchern oder Obstbäumen, die nach einigen Tagen im warmen Zimmer pünktlich zum Valentinstag grünen und blühen, sind Hölzel zufolge eine gute Alternative zu Rosen. Oder man verschenkt Pflanzen, die erst später im Jahr im Balkonkasten oder Garten zur Geltung kommen: Wildstauden und -gehölze, Gemüse, Obst sowie Arznei- und Gewürzpflanzen stammten vielfach aus heimischen Gärtnereien.