Keine gute Option bei allergischer Konjunktivitis stellen Augentropfen mit α-Sympathomimetika dar, zum Beispiel mit Tetryzolin oder Naphazolin. Zwar vermindern sie über ihre gefäßverengenden Eigenschaften rasch Rötungen und lindern Reizungen. Sie besitzen jedoch keine antiallergischen Effekte und sollten zudem nur für wenige Tage anwendet werden, da sie andernfalls ein trockenes Auge – und damit Rötungen und Reizungen – begünstigen können. Befeuchtende Augentropfen können hingegen eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Sie lindern Reizungen und Rötungen, indem sie den Tränenfilm stabilisieren und die Selbstreinigungsfunktion des Auges unterstützen.
Neben einer medikamentösen Therapie können Tipps für den Alltag dazu beitragen, die Beschwerden zu reduzieren. Den Allergieauslösern aus dem Wege zu gehen, ist im Fall von Blütenpollen nur schwer umsetzbar – aber auch nicht gänzlich unmöglich. So empfiehlt es sich