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Allergische Konjunktivitis
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Rötungen und Reizungen lindern

Im Frühjahr beginnt für Betroffene die Allergiesaison. Gerötete Augen sind dann ein häufiger Beratungsanlass. Was sich dann empfiehlt – und was nicht.
AutorKontaktMaria Pues
Datum 17.02.2026  18:00 Uhr
Keine gute Idee: »Weißmacher« fürs Auge

Keine gute Idee: »Weißmacher« fürs Auge

Keine gute Option bei allergischer Konjunktivitis stellen Augentropfen mit α-Sympathomimetika dar, zum Beispiel mit Tetryzolin oder Naphazolin. Zwar vermindern sie über ihre gefäßverengenden Eigenschaften rasch Rötungen und lindern Reizungen. Sie besitzen jedoch keine antiallergischen Effekte und sollten zudem nur für wenige Tage anwendet werden, da sie andernfalls ein trockenes Auge – und damit Rötungen und Reizungen – begünstigen können. Befeuchtende Augentropfen können hingegen eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Sie lindern Reizungen und Rötungen, indem sie den Tränenfilm stabilisieren und die Selbstreinigungsfunktion des Auges unterstützen.

Neben einer medikamentösen Therapie können Tipps für den Alltag dazu beitragen, die Beschwerden zu reduzieren. Den Allergieauslösern aus dem Wege zu gehen, ist im Fall von Blütenpollen nur schwer umsetzbar – aber auch nicht gänzlich unmöglich. So empfiehlt es sich

  • bei Fahrten mit dem Rad eine (Sonnen-)Brille zu tragen,
  • bei Fahrten mit dem Auto die Fenster geschlossen zu halten,
  • am Abend die Haare zu waschen, um Pollen zu entfernen,
  • die am Tag getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufzubewahren,
  • Wäsche nicht draußen zu trocknen,
  • die Wohnung zu lüften, wenn der Pollenflug nicht so stark ist: auf dem Land am Abend, in der Stadt am Morgen,
  • beim Staubwischen ein feuchtes Tuch zu benutzen.

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