Wer viel unterwegs ist und/oder sich längere Zeit in Räumen mit geringer Luftfeuchtigkeit aufhält, für den können befeuchtende Nasensprays eine sinnvolle Alternative oder auch eine Ergänzung zur Nasendusche sein. Sie enthalten ebenfalls isotone Sole- oder Meersalzlösung (etwa Emser® Nasenspray) sowie pflegende und befeuchtende Substanzen, zum Beispiel heilungsförderndes Dexpanthenol (etwa Mar® plus), Hyaluronsäure (zum Beispiel Hysan® Hyaluronspray), Ectoin (zum Beispiel Pari Protect®). Letzteres bildet einen luftdurchlässigen Hydrofilm auf der Schleimhaut und unterstützt die natürliche Barrierefunktion der Schleimhaut. Über eine Regulation des Flüssigkeitshaushalts besitzt es außerdem abschwellende Eigenschaften.
Auch Nasenöle (etwa Coldastop® oder Gelositin®) oder Nasensalben (etwa Nisita® oder Bepanthen®) können bei trockener Nase zum Einsatz kommen. Sie lösen Borken und Krusten ab und reduzieren deren Neubildung. Kombiniert mit einer Nasenspülung können diese entfernt werden, ohne dass neue Verletzungen der Schleimhaut entstehen. Sie dürfen allerdings bei Säuglingen und Kleinkindern nicht angewendet werden, da bei ihnen das Risiko für eine Lipid-Pneumonie besteht.