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Apothekenreform
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Regierung diskutiert über 9,50 Euro aus pDL-Topf

Die Honorarerhöhung der Apotheken ist die Regierung noch schuldig – aktuell wird in der Koalition über eine Zwischenfinanzierung aus dem Topf für pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) diskutiert. Im Mai sollten die Beratungen abgeschlossen sein, berichtete Georg Kippels (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG), beim »Zukunftskongress öffentliche Apotheke« in Bonn.
AutorAlexander Müller
Datum 21.02.2026  12:18 Uhr
Preis: »Die politische Probezeit für Schwarz-Rot ist abgelaufen«

Preis: »Die politische Probezeit für Schwarz-Rot ist abgelaufen«

Auf die anstehenden Proteste hatte Gastgeber ABDA-Präsident Thomas Preis zuvor hingewiesen. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der kommenden Woche werde der Berufsstand »Beschlüsse fassen müssen«, wie man die Politik an ihre Versprechen erinnert. Unter anderem ist eine Petition geplant

Die ABDA hat bereits früh im Jahr den »Frühling der Proteste« ausgerufen: Mit dem Votum des Bundesrats und der anstehenden ersten Lesung Ende Februar beginne jetzt die politische Diskussion. Die Apothekerschaft werde »mit ganz massiven Maßnahmen begleiten«, kündigte Preis an. Und offenbar teilt Kippels die Einschätzung, dass Ministerin Warken und die Abgeordneten der Regierungsfraktionen von den Protesten sogar gestärkt werden könnten.

Für Preis ist ein Jahr nach der Bundestagswahl ein geeigneter Zeitpunkt für ein Zwischenfazit. »Die politische Probezeit für Schwarz-Rot ist abgelaufen«, so Preis, der auch Vorsitzender des AVNR ist. Jetzt komme es auf Ergebnisse an – die Umsetzung des Koalitionsvertrages und damit die Erhöhung des Fixums auf 9,50 Euro sowie eine »vernünftige Regelung« für die folgenden Verhandlungen mit den Krankenkassen.

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