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LAK Baden-Württemberg
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Reformentwurf bedeutet mehr Gift als Wachstum

Kammerpräsident Martin Braun stellte bei der Vertreterversammlung der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg klar: Der Referentenentwurf schwächt zentrale Strukturen der Vor-Ort-Apotheken und widerspricht dem Koalitionsvertrag. Für ihn ist der Entwurf nur eine Grundlage für Gespräche. Er fordert deutliche Nachbesserungen für die Versorgungssicherheit.
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 20.11.2025  17:30 Uhr

VV weiterhin hybrid

Mirjam Taufenbach, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, stellte in der Vertreterversammlung (VV) die Ergebnisse des Website-Relaunchs vor: Seit August verzeichne die LAK täglich bis zu 1600 Besuche, vor allem auf den Notdienst- und Stellenportal-Seiten. Mit dem neuen Social-Media-Format »Karriere auf Rezept« möchte die Kammer gezielt die Generation Z ansprechen und Apothekenberufe sichtbarer machen.

Die Vertreterversammlung beschloss mit überwiegender Mehrheit eine Änderung der Wahlordnung sowie eine Anpassung der Gebührenordnung. Rechnungsführer Dr. Peter Kaiser und der Vorstand wurden entlastet. 

Für Diskussionsstoff sorgte die Frage, ob die VV künftig in der Regel ausschließlich in Präsenz oder weiterhin hybrid stattfinden soll. Die hybride Form verursache pro Versammlung Mehrkosten in Höhe von mehr als 10.000 Euro, wie der Kammerpräsident erläuterte. Nach einigen Wortmeldungen stimmten die Vertreter mehrheitlich dafür, das hybride Format beizubehalten. Außerdem soll das Protokoll der Versammlung weiterhin stenografisch erstellt werden.

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