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Lauterbach: ALBVVG wirkt nächstes Jahr
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»Ramschverträge« schuld an Engpässen

Weil noch alte »Ramschverträge« in Kraft sind, nehmen die Lieferengpässe kein Ende – so begründet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die anhaltende Mangellage. Im kommenden Jahr werde es besser. Zuversichtlich zeigte er sich in einem Interview zudem, dass die Ampel die Apothekenreform »hinbekommt«. 
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 14.10.2024  15:20 Uhr
Engpässe anhaltend – auch  in den Medien

Engpässe anhaltend – auch  in den Medien

Apotheken und Hersteller sehen das bekanntermaßen anders. Auch die Politik, zumindest auf Landesebene, ist aufmerksam geworden. So gab es im nordrhein-westfälischen Landtag vergangene Woche eine »Aktuelle Stunde« zu Engpässen bei Kochsalzlösungen. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) fordert regelmäßig effiziente Maßnahmen gegen die Engpässe.

Vorerst aber reißen die Engpässe nicht ab, genau so wenig wie die Meldungen in den Medien darüber. Eine kleine aktuelle Auswahl: »Zu wenig Kochsalz-Lösung: Eins vor zwölf, Herr Lauterbach!«, schreibt die »Bild«-Zeitung, »Noch kein Rezept gegen die Krise« sieht die »Taunus-Zeitung«, »Lieferengpässe bei Medikamenten: Skandal mit Ansage«, heißt es heute in der »Allgemeinen Zeitung«, »Medikamente fehlen an allen Ecken«, kritisiert die »Nürnberger Zeitung«.  

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