Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Alles oder nichts?
-
PTA-Vertretung gefährdet Apothekenreform 

Seine Apothekenreform wollte Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) ursprünglich schon am vergangenen Mittwoch ins Kabinett einbringen. Jetzt heißt es, der Entwurf soll in den nächsten Wochen vorgelegt werden. Doch es könnte einen entscheidenden Stolperdraht geben.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 26.04.2024  12:30 Uhr
Ist eine Honorarreform nicht radikal genug? 

Ist eine Honorarreform nicht radikal genug? 

Mit Blick auf die Apothekenreform bleibt die Frage, ob eine reine Honorarumstellung Lauterbach schon zu »abgespeckt« wäre und er womöglich ganz verzichten würde. Zumal der Zeitplan auch hier schon wackelt. Laut den Eckpunkten soll das Apothekenhonorar umstrukturiert werden: Der variable Anteil der Vergütung soll 2025 auf 2,5 Prozent und 2026 auf 2 Prozent gesenkt, das Fixum beitragsneutral angehoben werden. Ab 2027 soll dann ein zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) direkt ausgehandeltes Honorar gelten.

Weil die erste Umstellung aber schon zum Jahreswechsel vorgesehen war, sollte das Reformprojekt am 24. April im Kabinett besprochen werden. Jetzt stellt sich eher die Frage, ob der Entwurf noch bis zur Sommerpause kommt – oder überhaupt.

Mehr von Avoxa