| Alexander Müller |
| 26.04.2024 12:30 Uhr |
Mit Blick auf die Apothekenreform bleibt die Frage, ob eine reine Honorarumstellung Lauterbach schon zu »abgespeckt« wäre und er womöglich ganz verzichten würde. Zumal der Zeitplan auch hier schon wackelt. Laut den Eckpunkten soll das Apothekenhonorar umstrukturiert werden: Der variable Anteil der Vergütung soll 2025 auf 2,5 Prozent und 2026 auf 2 Prozent gesenkt, das Fixum beitragsneutral angehoben werden. Ab 2027 soll dann ein zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) direkt ausgehandeltes Honorar gelten.
Weil die erste Umstellung aber schon zum Jahreswechsel vorgesehen war, sollte das Reformprojekt am 24. April im Kabinett besprochen werden. Jetzt stellt sich eher die Frage, ob der Entwurf noch bis zur Sommerpause kommt – oder überhaupt.