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Selbstmanagement
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Priorisieren lernen – Lebenszeit gewinnen

Zu viel auf der To-do-Liste und zu wenig Zeit? Multitasking halten viele Menschen für eine Lösung des Problems. Doch das sorgt oft nur für Chaos und Überlastung. Einige Techniken haben sich jedoch bewährt, Struktur im Kopf und auf dem Schreibtisch zu schaffen – man muss sie nur auch anwenden, sobald es stressig wird.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 10.06.2024  07:00 Uhr

Unliebsames zuerst erledigen

Die Kröten-Aufgabe zuerst zu erledigen, ist ein weiteres Konzept beim Selbstmanagement. Bekannt ist diese Vorgehensweise auch als sogenannte Eat-the-Frog-Prinzip. Das soll so viel bedeuten, wie die unangenehmste Aufgabe als Erstes am Tag zu erledigen – danach erscheint praktisch alles Weitere leichter, weil sich ein Gefühl der Entspannung einstellt. Diese Methode kann sich für Menschen auszahlen, die Unliebsames gern aufschieben.

Freier soll der Kopf ebenfalls werden, wenn man all seine Baustellen und To-dos in einem einzigen Verwaltungssystem erfasst und sie dort strukturiert, priorisiert und dann erledigt. Diese Getting-Things-Done-Methode des Beraters und Autors David Allen soll dabei helfen, den Überblick zu behalten und jedem die Angst davor nehmen, dass wichtige Punkte in Vergessenheit geraten.

Wer seine Gewohnheiten ändern möchte und ein wenig Motivation für regelmäßige Aufgaben benötigt, für den könnte die Jerry-Seinfeld-Methode funktionieren. Sie ist benannt nach dem US-amerikanischen Komiker und ist eigentlich sehr simpel. Jeder Tag, an dem man die gewünschte Aufgabe erledigt hat, wird mit einem Kreuz im Kalender markiert. Schnell entsteht eine Kette aus Kreuzen. Je länger diese wird, desto mehr soll sie dazu anspornen, am Ball zu bleiben. Durch das Visualisieren des bereits Erreichten, soll man besser zum Ziel gelangen.

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