| Carolin Lang |
| 21.10.2026 11:45 Uhr |
»Dies ist die erste randomisierte klinische Studie, die zeigt, dass die Behandlung von Depressionen während der Schwangerschaft die Gehirnstruktur des Säuglings beeinflussen kann«, heißt es in einer begleitenden Pressemitteilung. Sie liefere überzeugende Hinweise darauf, dass eine gute psychische Versorgung während der Schwangerschaft generationenübergreifende Vorteile haben kann, kommentiert Mitautor Dr. Benjamin Hankin die Ergebnisse. »Die psychische Gesundheit werdender Mütter zu stärken, könnte ein wichtiger Ansatz sein, um eine gesunde Entwicklung des Kindes von Anfang an zu fördern«, so der Professor für Psychologie an der University of Illinois in Urbana-Champaign.
Offen bleibt allerdings, ob die beobachteten Unterschiede im Hirnvolumen langfristig bestehen bleiben und das spätere Risiko für psychische Erkrankungen beeinflussen. Dies sollten künftige Studien klären, so die Arbeitsgruppe abschließend.