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Wochenbett
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Postpartale Depression erkennen und helfen

Die Geburt eines Kindes ist für viele Mütter ein Wendepunkt im Leben. Doch was, wenn statt Freude über das Baby plötzlich Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Schuldgefühle überwiegen? Dann könnte es sich um eine postpartale Depression handeln, umgangssprachlich auch Wochenbettdepression genannt. Diese ist behandlungsbedürftig.
AutorKontaktdpa
Datum 17.01.2025  07:00 Uhr

Scham und mangelndes Verständnis schaden allen

Obwohl die Wochenbettdepression behandelbar ist, suchen viele Betroffene keine Hilfe – oft aus Scham, so die Deutsche Depressionshilfe. Es sei daher von größter Bedeutung für den Verlauf der Krankheit, dass sowohl die Mutter als auch ihre Familie verstehen: »Die Wochenbettdepression ist kein persönliches Versagen und kein Zeichen dafür, dass eine Frau eine schlechte Mutter ist oder ihr Kind nicht genügend liebt.«

Es handle sich um eine Krankheit, die behandelt werden könne. »Im Interesse der Mutter und des Kindes sollte daher unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.«

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