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ABDA-Spitze im BMG
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Post-Protest-Gespräche

Nach dem Ende des Protestmonats November ging es bei der heutigen Mitgliederversammlung der ABDA natürlich um die Frage, was auf die regionalen Großkundgebungen folgt. ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kündigte an, dass die ABDA-Spitze noch vor Weihnachten zu einer weiteren Gesprächsrunde im Bundesgesundheitsministerium (BMG) sein wird. Je nach Verlauf der nächsten Gespräche könnten aber auch weitere Proteste folgen.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 06.12.2023  16:30 Uhr
Unterstützung aus den Ländern

Unterstützung aus den Ländern

Das politische Nachbeben der Proteste sei wahrnehmbar. Die wirtschaftliche Situation der Apotheken werde nicht mehr belächelt, so die ABDA-Präsidentin. Als konkrete Erfolge des Protestmonats bezeichnete sie die kürzlich erfolgten Debatten in den Landtagen von Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg, bei denen es unter anderem um eine wirtschaftliche Stärkung der Apotheken vor Ort ging. Im Bundestag habe die Union eine Honorarerhöhung für die Apotheken gefordert, auch die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) gingen in diese Richtung. »Es geht ein Ruck durchs Land. Man hört uns endlich zu und versteht, dass wir Sorgen haben. Das haben wir gemeinsam geschafft.«

Neben den jetzt wieder anstehenden Gesprächen im BMG sei der Austausch mit den Bundestagsabgeordneten wichtig. »Über das Wahlkreisbotschafter-Netzwerk werden wir auch mit möglichst vielen Politikerinnen und Politiker in den Wahlkreisen persönliche Gespräche führen.«

Darüber hinaus würden in den Apotheken im Jahr 2024 das E-Rezept und die Pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) sowohl große Herausforderungen als auch große Chancen sein, so Overwiening.

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