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Österreich
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Personalmangel macht krank

Zu wenig Personal und zu viele Patienten. Knapp drei Viertel der österreichischen Apothekerinnen und Apotheker fühlen sich laut einer aktuellen Umfrage überlastet. Angst und Schlafstörungen sind die Folge.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 06.09.2024  09:30 Uhr

Gut 62 Prozent der Umfrageteilnehmenden fühlen sich erschöpft, fast 42 Prozent leiden unter Schlafstörungen und mehr als 36 Prozent sprechen von psychischen Beeinträchtigungen, knapp 15 Prozent sogar von Angstgefühlen. Das hat ein aktuelles Stimmungsbild des medizinischen Nachrichtenportals Relatus Pharm unter knapp 100 Apothekerinnen und Apothekern in Österreich ergeben.

Aktuell fühlen sich fast drei Viertel der Befragten bei ihrer alltäglichen Arbeit überlastet. Fast 46 Prozent gaben zudem an, dass die Überlastung in den vergangenen drei Monaten noch zugenommen hat.

Konkret belastet der Personalmangel mit knapp 67 Prozent die meisten von ihnen, 40 Prozent kämpfen vor allem mit den langen Arbeitszeiten und 36 Prozent fehlen die Pausen. 33 Prozent beklagen, dass sie sich um zu viele Patienten gleichzeitig kümmern müssen. Konflikte am Arbeitsplatz machen fast 26 Prozent zu schaffen und rund 13 Prozent halten ihr Gehalt für zu gering.

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