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BMG-Gesundheitsexpertin
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Optendrenk wird Staatssekretärin in Hessen

Die neue Landesregierung in Hessen steht. Das Gesundheitsministerium übernimmt Diana Stolz (CDU). Ihre Staatssekretärin wird Gesundheitsökonomin Sonja Optendrenk, die im Bundesgesundheitsministerium (BMG) lange für Krankenversicherung und Gesundheitsversorgung zuständig war.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 17.01.2024  10:20 Uhr

CDU-Chef Boris Rhein und SPD-Chefin Nancy Faeser stellten gestern die Mannschaft für die nächste hessische Landesregierung vor. Neu im Kabinett ist demnach Diana Stolz (CDU). Die 47-Jährige Bensheimerin wird Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Ihr Vorgänger Kai Klose hatte schon vor der Landtagswahl im vergangenen Herbst seinen Rückzug aus der Landespolitik verkündet. Die Erste Beigeordnete im Kreis Bergstraße und Landesvorsitzende der Frauenunion verfüge über Erfahrung in verschiedenen Landesministerien, unter anderem als Referatsleiterin, hieß es.

Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege wird laut CDU Hessen Sonja Optendrenk, die aus der Bundespolitik kommt und lange im Bundesgesundheitsministerium (BMG) beschäftigt war.

Zuletzt im Bereich Prävention tätig

Optendrenk, promovierte Volkswirtin sowie Schwester des derzeitigen NRW-Finanzministers Marcus Optendrenk (CDU), gilt als Fachfrau für gesundheitsökonomische Fragen. Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Optendrenk 2018 aus dem Kanzleramt »abgeworben«, wo sie seit 2005 für die Abstimmung zu gesundheitspolitischen Themen zuständig gewesen war.

Im BMG kümmerte Optendrenk sich unter anderem um Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und die GKV-Finanzierung. Optendrenk solle »die Grundlagen für ein modernes Gesundheitswesen für das kommende Jahrzehnt erarbeiten«, hieß es 2020 in einer BMG-Mitarbeiterinformation. Zuletzt kümmerte Optendrenk sich um den Bereich Prävention; Anfang 2022 hatte der damals neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Optendrenks Leitungsposten anderweitig besetzt.

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