Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

PZ Nachrichten

Datum 18.09.2000  00:00 Uhr

PZ Pharmazeutische Zeitung Govi-Verlag PZ +++ Nachrichten +++   Deutsche werden zum Volk der Dicken
19.09. dpa. Die Deutschen entwickeln sich nach Meinung von Ernährungsexperten immer mehr zu einem übergewichtigen Volk. Während zurzeit im Durchschnitt etwa zwei Drittel der Bevölkerung zu viele Pfunde auf die Waage bringe, zeichne sich bei den Kindern eine weitere Steigerung ab, teilte das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T./Aachen) am Dienstag in Aachen mit. Mit Heranwachsen der nächsten Generation könne sich nach jetzigem Kenntnisstand der Anteil der Schwergewichtigen auf 75 Prozent erhöhen. Eine Hauptursache sei die extrem fettreiche und ballaststoffarme Ernährung, sagte Institutssprecher Sven-David Müller. Zudem sei das Ernährungswissen in Deutschland sehr gering.

Knieoperation mit Baukasten-Prothese
19.09. dpa. Ein in Europa neuartiges Prothese-System für den Ersatz von Kniegelenken ist jetzt in der Ostseeklinik Damp (Kreis Rendsburg-Eckernförde) vorgestellt worden. 30 in- und ausländische Orthopäden verfolgten am Montag und Dienstag zwei Operationen ihres amerikanischen Kollegen Professor Dr. Kelly Vince aus Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien). Der 46-Jährige ist Miterfinder des neuen Systems. Er unterwies die Ärzte in einem neuen Verfahren, mit dem Baukasten ähnlich künstliche Kniegelenkteile schonend ausgewechselt werden können. Die Methode ermöglicht es, einzelne Gelenkhalterungen nach und nach einzusetzen bzw. bereits verschlissene zu ersetzen.

Sanacorp mit hohem Jahresüberschuss
19.09. PZ. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 (Stichtag 30. Juni) steigerte die Sanacorp Pharmahandel AG, Planegg bei München, ihren Jahresüberschuss im Teilkonzern um 280 Prozent auf 101,5 Millionen DM. Nach Dividendenausschüttung verbesserte sich das Ergebnis je Aktie von 1,75 auf 11,11 DM (und vor der Ausschüttung von 3,33 auf 12,69 DM). Wie das Unternehmen am 19. September 2000 zugleich betont, werden der Konzernabschluss und die Vergleichszahlen des Vorjahres erstmalig nach den International Accounting Standards (IAS) veröffentlicht. Im Pharmagroßhandel stieg der Umsatzerlös von 3885,0 Millionen auf 3910,5 Millionen DM und liegt damit im Rahmen der Einschätzung des Vorstands. Erstmals fiel bei der Sanalog Logistiktochter ein Gewinn von 0,1 Millionen DM (nach einem Verlust von 1,8 Millionen im Vorjahr) an.

Fischer erweitert Negativliste
18.09. dpa. Gesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) will weitere rund 400 Arzneiwirkstoffe aus dem Kassenkatalog streichen. Durch die Aktualisierung der zehn Jahre alten Negativliste für angeblich unwirtschaftliche Arzneien sollen die Krankenkassen 360 Millionen Mark im Jahr sparen, teilte das Ministerium am Montag in Berlin mit. "Die Negativliste ist der erste Schritt, um in den unübersichtlichen Arzneimittelmarkt Ordnung zu bringen", sagte Fischer. "Der zweite Schritt ist die Positivliste, die im Frühjahr 2000 fertig sein wird." Diese schränkt den Arzneimittelbereich wesentlich stärker ein als die Negativliste. Die neue Negativliste grenzt verschiedene Wirkstoffe aus. Die Palette reicht von bestimmten Beruhigungsmitteln und Mitteln gegen Herzrhythmus-Störungen über Vitaminkombinationen, Hirschhornspäne, Bienenköniginnenfuttersaft und verschiedene Phytopharmaka bis hin zu Badezusätzen.

Pharmacy2U zieht es auf das Festland
18.09. PZ. Im November 1999 startete die britische Internetapotheke Pharmacy2U unter der Adresse www.Pharmacy2U.co.uk. Einige Monate später gab sogar die Royal Pharmaceutical Society of Great Britain (RPSGB) ihr Placet. Jetzt drängt das Unternehmen auf den europäischen Kontinent. Im Gegensatz zu anderen Web-Apotheken wolle das Unternehmen bei der Expansion die Gesetze anderer Staaten beachten, sagte Geschäftsführer Dr. Keith McCullagh auf einer Euroforum-Veranstaltung in Düsseldorf. Ein Unternehmen im Gesundheitsmarkt müsse das Vertrauen der Kunden haben. Wer wie die niederländische Internetapotheke DocMorris Gesetze umgehe, erwecke nicht den Eindruck von Seriosität. Nach eigenem Bekunden lehnt Pharmacy2U deshalb auch den Versand von Arzneimitteln in Staaten ab, die diesen Distributionsweg verbieten. Deutsche Apotheker dürften deshalb bis auf weiteres von der Konkurrenz durch die britische Internetapotheke verschont bleiben. In anderen Staaten ist das Unternehmen schon weiter. Ein Partner für eine niederländische Zweigstelle soll bereits gefunden sein, in Schweden laufen nach McCullagh Aussage intensive Gespräche und in Frankreich sei "ein potenzieller Partner identifiziert".

Boehringer investiert in Biberach
18.09. dpa. Mit Investitionen von 400 Millionen DM in Biberach will Boehringer Ingelheim seinen Marktanteil bei biopharmazeutischen Wirkstoffen ausbauen. Die Zahl der Beschäftigten in Biberach soll in den nächsten Jahren von 3 300 bis auf 4 000 steigen, sagte der Unternehmenssprecher Gunter Engelberg am Montag beim ersten Spatenstich für das Werk.Die Biopharmaka-Fabrik soll Ende 2003 in Betrieb gehen. Bis 2002 will Boehringer Ingelheim seine gesamte Forschung und Entwicklung in Biberach zusammenführen. Die Boehringer Ingelheim Pharma KG hat 7 800 Mitarbeiter und stellt Medikamente zur Therapie von Herzinfarkten und Schlaganfällen her.

Rheuma-Experten hoffen auf Stammzell-Therapie
15.09. dpa. Im Kampf gegen Rheuma-Erkrankungen setzen Wissenschaftler auf die Therapie mit Stammzellen. Das Behandlungsverfahren, das sich zur Zeit noch in der experimentellen Phase befinde, sei allerdings eine Therapieform der Zukunft, erklärte Professor Andreas Radbruch beim 29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Aachen. Wie lange Patienten noch auf die Anwendung warten müssen, stehe nicht fest. Viele rheumatischen Erkrankungen gehen auf ein fehlgeleitetes Immunsystem zurück, das den eigenen Körper attackiert. Bei der in Aachen vorgestellten Therapie werden aus dem Blut des Patienten zunächst Stammzellen gewonnen. Aus ihnen können sich verschiedene Zelltypen entwicklen. Danach wird das Immunsystem des Betroffenen mit Chemikalien "ausgelöscht". Später werden die Stammzellen in der Hoffnung implantiert, dass sich aus ihnen wieder ein neues, intaktes Immunsystem entwickle. "Der Patient hat mehrere Wochen lang kein Immunsystem", erklärte Radbruch. Das Infektionsrisiko sei dadurch extrem hoch. Jeder Betroffene durchlebe während dieser Zeit Entzündungen, jeder fünfte Patient sterbe an einem Infekt. In der experimentellen Phase würden daher ausschließlich Kranke behandelt, für die es keine andere Hilfe mehr gebe. Nach einer zur Zeit zweijährigen Beobachtung behandelter Patienten gebe es noch keine Erkenntnisse über Langzeit-Erfolge.

Sofa-Olympioniken droht Fernseh-Lag
15.09. dpa. Auch Fernseh-Olympioniken leben gefährlich. Denn wer die Wettkämpfe live im Fernsehen verfolgen will, bringt seinen Schlaf-Wachrhythmus kräftig durcheinander", warnt der Lübecker Schlafforscher Professor Dr. Jan Born. "Unser Schlaf ist ein sehr kompliziertes Gebilde. Deshalb lässt er sich nicht einfach zerstückeln", sagt Born. Auch auf Vorrat zu schlafen sei keine Lösung: "Ohne Müdigkeit kein Schlaf. Dann ist es sinnvoller, nach einer Fernsehnacht einfach aufzubleiben und am nächsten Abend ganz normal zu Bett zu gehen, weil man dann garantiert müde ist", rät Born. Kein Problem mit olympischem Schlafmangel habe man, wenn man seinen Schlaf-Wachrhythmus einfach umdreht, also den Verhältnissen auf der anderen Seite des Erdballs anpasst. Doch auch das ist sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praktischer Sicht problematisch. "Das dauert mindestens eine Woche und funktioniert auch nicht richtig, weil ja die Hell-Dunkel-Phasen mitteleuropäisch bleiben", gibt Born zu bedenken. Zwar könnte die Einnahme des körpereigenen Hormons Melatonin bei der Umstellung helfen. Aber, so Born, das wäre ja so etwas wie Doping. Für alle die, die keinen Wettkampf verpassen möchten, hat der Schlafforscher den guten Rat: "Kaufen Sie sich einen Videorecorder."

Grenzüberschreitende medizinische Versorgung
15.09. dpa. Ein europaweit einmaliger Versuch zur grenzüberschreitenden medizinischen Versorgung startet am 1. Oktober in der Euregio Maas-Rhein. Es soll Krankenversicherten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden erlauben, problemlos die Einrichtungen des Gesundheitswesens auch jenseits der Grenzen zu nutzen. An dem Projekt nähmen Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser in allen drei Ländern teil, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Donnerstag. Von den Krankenkassen machen den Angaben zufolge auf deutscher Seite die AOK, die Betriebskrankenkassen und die Ersatzkassen mit. Sie wollen die Versorgung beim Facharzt oder im Krankenhaus jenseits der Grenze tragen. Der Besuch beim ausländischen Zahnarzt ist im Rahmen des Projekts nicht vorgesehen. Abgerechnet werde nach den Tarifen und Bestimmungen des Mitgliedsstaates, in dem die Leistungen in Anspruch genommen werden. Das Projekt werde vom EU-Programm Interreg finanziell unterstützt.

Pharmamarkt weltweit auf Wachstumskurs
14.09.PZ. Der Pharmamarkt als Teil des Gesundheitsmarktes verzeichnet weltweit ungebrochen starkes Wachstum. Das geht aus einer aktuellen Studie von IMS Health hervor, die die zukünftige Entwicklung von Apotheken- und Klinikmarkt bis zum Jahr 2004 in den wichtigsten Regionen weltweit beurteilt. Während die Umsätze 1999 bei 338 Milliarden US-Dollar (zu Herstellerabgabepreisen) weltweit lagen, prognostiziert IMS Health in seiner aktuellen Studie für 2004 Umsätze von 506 Milliarden US-Dollar. Bereits für 2000 wird ein Umsatz von 407 Milliarden US-Dollar erwartet. Unter den führenden Regionen weltweit bleibt Nordamerika mit einem Marktanteil von 42 (1999) auf 48 Prozent (2004) ungeschlagen der umsatzstärkste Markt. Westeuropa liegt dagegen mit einer mittleren Wachstumsrate von 7,5 Prozent leicht unter dem Durchschnitt. Mit 24 Prozent Marktanteil in 2004 bleibt der europäische Markt annähernd konstant. Eine entscheidende Rolle für das Marktwachstum spielen innovative, höherpreisige Arzneimittel, verstärktes „Direct-to-consumer advertising", ein ausgeprägteres Gesundheitsbewusstsein und die demographische Entwicklung. Wachstumshemmend wirken - insbesondere in Europa - staatliche Preisregulierungen sowie der vermehrte Einsatz von Generika und Parallelimporten.

Elektronische Akte für Suchtkranke
14.09. dpa. Alle 58 Beratungsstellen in Schleswig-Holstein stellen ihre Suchtkrankenhilfe bis Ende des Jahres auf "elektronische Aktenführung" um. Das in fünf Städten seit 1997 getestete Dokumentationssystem "Horizont" ermöglicht den 230 Mitarbeitern, alle relevanten Daten über ihre Klienten im Computer zu sammeln und daraus umgehend Schlussfolgerungen für die Suchtkrankenhilfe abzuleiten. Bisher habe man oft nicht gewusst, ob die beabsichtigten Wirkungen von Maßnahmen auch tatsächlich eintreten. Bei den bisherigen Handakten dauerte es meist auch über ein Jahr, bis die Daten zur Auswertung gesammelt waren. Mit seinem 2,3 Millionen Mark teuren und aus dem Landesetat finanzierten Projekt sei Schleswig-Holstein bundesweit Vorreiter gewesen, sagte Sozialministerin Heide Moser (SPD) bei der Vorstellung des Abschlussberichtes. Die Verwendung des Dokumentationssystem soll nun auch in anderen Bereichen überprüft werden, etwa in der Schuldnerberatung. Auch Rentenversicherer hätten bereits Interesse angemeldet, hieß es.

Neues MS-Selbsthilfeprogramm gestartet
14.09.dpa/PZ.  Deutschlandweit ist am Mittwoch ein neuartiges Patienten-Arzt-Programm zum aktiven Umgang mit Multipler Sklerose (MS) gestartet worden. Das so genannte ACT-Programm soll Betroffene zu einem selbstsicheren Umgang mit der Erkrankung ermutigen. Betroffenen und Ärzten wird dazu ein Therapieleitfaden und Fragebögen zur Selbstbeobachtung zu Verfügung gestellt. Das Berliner Pharmaunternehmen Schering, Initiator und Förderer des Programms, war mit dem Wirkstoff Interferon-beta-1b Vorreiter bei der medikamentösen MS-Therapie.  Am Anfang verläuft MS in Schüben, die durch Medikamente hinausgezögert oder unterdrückt werden können. Typische MS-Symptome sind Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen und Koordinationsstörungen. "Die unsichere Prognose über den weiteren Krankheitsverlauf ist eine starke Belastung für Erkrankte", betonte der Psychologe Wilfried Reuter. Das Programm versuche daher den etwa 120 000 MS-Kranken in Deutschland mit einem psychologischen Modell zu helfen. Die individuelle Wahrnehmung sei bei MS entscheidend für die seelische Verfassung der Patienten, ihr Vertrauen in die gewählte Therapie und die Einhaltung der Therapie.

Erster Krankenhaus-Guide herausgegeben
13.09.dpa. Eine Versicherung hat jetzt erstmals für Köln und Umgebung einen "Krankenhaus-Guide" vorgelegt, der einen Überblick über das medizinische Leistungsspektrum der Krankenhäuser im Kölner Raum gibt. Im Gegensatz zum Gastronomiebereich habe es für den im Fall des Falles wesentlich wichtigeren Krankenhausbereich in Deutschland bisher keine Orientierungshilfe gegeben, meinte der Herausgeber, die Roland Rechtsschutz-Versicherung, am Dienstag. Der "Krankenhaus-Guide" über den Kölner Raum sei ein erster wichtiger Schritt, um dieses Informationsdefizit zu beheben. Projektpartner bei der Entwicklung des Führers seien zwei private Krankenversicherungen (Central und Globale) gewesen, mit der Fachberatung und Datenerhebung habe man eine seit langem auf den Krankenhausbereich spezialisierte Unternehmensberatung betraut. Der Krankenhaus-Guide informiert über die Fachgebiete der Krankenhäuser, Spezialgebiete und Serviceleistungen für Privatpatienten. Er kostet 19,80 DM.

Patient durch Flüssigkeitsbeatmung gerettet
13.09.dpa. Am Berliner Universitätsklinikum Charité ist ein 47 Jahre alter Mann als erster erwachsener Patient Deutschlands mit Hilfe der so genannten "partiellen Flüssigkeitsbeatmung" gerettet worden. Der Patient war mit akutem Lungenversagen in die Charité eingeliefert wurden, teilte das Krankenhaus am Dienstag mit. Er konnte mit Flüssigkeitsbeatmung gerettet werden, bei der speziell für medizinische Zwecke geeignete Kohlenwasserstoffverbindungen in die Lungen gefüllt wurden, die Atemgase wie Sauerstoff und Kohlendoxyd in hohem Maße aufnehmen können. Das Konzept der Flüssigkeitsbeatmung wurde in den 60er Jahren in den USA entwickelt, in Anlehnung daran, dass die Lunge des Menschen, solange er im Mutterleib wächst, mit Flüssigkeit gefüllt ist, und ein Gasaustausch daher auch über sauerstoff- angereicherte Flüssigkeiten möglich sein müsste. Für die Behandlung von Menschen wurde 1991 die "partielle Flüssigkeitsbeatmung" entwickelt, die jedoch bei Erwachsenen erst in Einzelfällen angewendet wurde. Vorteilhaft für die erkrankte Lunge sei, dass die maschinelle Beatmung bei der partiellen Flüssigkeitsbeatmung mit weitaus geringeren Drücken auskommt als die Standard-Überdruckbeatmung, die bisher beim Atemnotsyndrom eingesetzt wird. Insgesamt sei der Patient fünf Tage lang mit dem neuen Verfahren beatmet worden.

Ist Impfmüdigkeit ein Versäumnis der Ärzte?
13.09.dpa. Die deutsche Ärzteschaft ist nach Auffassung von Impfexperten an der allgemeinen Impfmüdigkeit mitschuldig. Niedergelassene Ärzte und Krankenhausmediziner für Impfungen auch bei sich selbst zu motivieren "ist ein Kampf ohne Ende", sagte der Präsident der Bayerischen Gesellschaft für Tropenmedizin und Impfwesen, Nikolaus Frühwein. Albert Liebl (Regensburg), der Präventionsbeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, sagte, die allgemeine Impfmüdigkeit in Deutschland sei auch ein "Versäumnis der Ärzte". Impfexperten raten jetzt zu einer Grippeschutzimpfung. Grundsätzlich sollte sich jeder Bürger gegen die Influenza impfen lassen. Unverzichtbar sei die gut verträgliche und von den Kassen bezahlte Grippeimpfung für Personen ab 50 Jahre, Menschen mit Vorerkrankungen im Herz-Lungenbereich und für chronisch kranke Patienten mit geschwächtem Abwehrsystem. Alle Berufsgruppen mit häufigem Kontakt zu anderen Menschen wie in Krankenhäusern oder öffentlichen Verkehrsmitteln sollten sich ebenfalls unbedingt impfen lassen. Angestrebt ist eine Durchimpfungsrate von 40 Prozent, gegenwärtig liegt sie in Deutschland bei etwa 15 Prozent.
Top

© 2000 GOVI-Verlag
E-Mail: redaktion@govi.de

Mehr von Avoxa