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Teddykliniken für Kinder
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Ohne Angst zum Arzt und Apotheker

Die Teddykliniken in Frankenberg und Marburg wollen Kindern durch eine möglichst realistische Simulation die Angst vor dem Arzt- und Apothekenbesuch nehmen und das Vertrauen der Kinder in Ärzte und Apotheker stärken. So läuft ein Besuch in der Teddyklinik ab. 
AutorKontaktKieu anh Nguyen und Edona Imishti
Datum 22.06.2023  07:00 Uhr

Die Rolle des Teddy-Apothekers

Nach dem Arztbesuch wird ein Rezept ausgestellt, das in der Apotheke bei den »Teddy-Apothekern« eingelöst werden kann. Das Kind erzählt den diesen von den Erlebnissen in der Klinik. Die Kinder bekommen für ihre Kuscheltier-Patienten je nach Verschreibung etwa Wärmflaschen gegen Bauchschmerzen, Eisbeutel gegen Beulen oder Taschentücher, Tee und ein Halstuch bei Erkältungen und Halsschmerzen.

Auch bekommen die Kinder bei jeder Beratung Tipps zur Anwendung der »Kuscheltherapie«. Wie in der richtigen Apotheke, die als letzte Instanz vor der Medikamenteneinnahme fungiert, sollen die »Teddy-Apotheker« essentielle Anwendungshinweise erklären. Da bekanntermaßen im realen Apothekenalltag nicht alle Medikamente vorrätig oder lieferbar sind, wird dem Kind auch ein ähnlich wirkendes »Medikament« mitgegeben, beispielsweise eine Kühlsalbe statt einem Eisbeutel.

 

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