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Fußmuskulatur
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Öfter mal unten ohne losgehen

Barfußlaufen trainiert die Füße, stärkt die Gelenke und verbessert die Körperhaltung. Unterschiedliche Böden stimulieren die Nerven in den Fußsohlen und fördern so die Körperwahrnehmung. Doch nicht für jeden ist es risikofrei.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 11.09.2025  09:30 Uhr

Langsam anfangen

Wichtig ist dem Orthopäden zufolge, mit dem Barfußlaufen langsam anzufangen, da die Fußmuskulatur Zeit braucht, um sich an diese neue Belastung anzupassen. Zunächst sollte man nur für circa fünf Minuten auf weichen Böden ohne Schuhe und Strümpfe laufen. Klappt das gut, kann man es später auch länger und auf verschiedenen Böden ausprobieren.

Für den Anfang genügt es laut Schneider schon, im eigenen Garten mit seinen oft unterschiedlichen Böden ohne Schuhe und Strümpfe anzufangen. Eine Alternative können Barfußpfade und Barfußparks sein, die es in manchen Gegenden gibt. 

»Auch sogenannte Barfußschuhe können hilfreich sein«, so der Experte. Diese Schuhe haben sehr dünne und flexible Sohlen. Die Füße verarbeiten über die Nervenenden in den Sohlen die verschiedenen Reize unterschiedlicher Böden, sind aber – anders als beim Barfußlaufen – gleichzeitig geschützt.

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