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Toripalimab
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Noch ein Checkpoint-Inhibitor

Mit Toripalimab steht seit Januar ein weiterer Checkpoint-Inhibitor zur Therapie von Patienten mit Krebs im Nasen-Rachenraum oder in der Speiseröhre zur Verfügung. Er wird in der Erstlinie eingesetzt und stets mit einer Chemotherapie kombiniert.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 06.02.2026  07:00 Uhr
Überlegenheit gegenüber Placebo gezeigt

Überlegenheit gegenüber Placebo gezeigt

Ausschlaggebend für die Zulassung waren in der Indikation NPC die Studie JUPITER-02 mit 289 Patienten und in der Indikation OSCC die Studie JUPITER-06 mit 514 Patienten. In der erstgenannten Studie erhielten die Patienten randomisiert im Verhältnis 1:1 entweder Cisplatin/Gemcitabin plus Toripalimab oder Cisplatin/Gemcitabin plus Placebo. Toripalimab erwies sich gegenüber Placebo in den Endpunkten progressionsfreies Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) als statistisch signifikant überlegen: medianes PFS 21,4 versus 8,2 Monate, medianes OS nicht abschätzbar versus 33,7 Monate.

In der Studie JUPITER-06 wurden die Patienten ebenfalls im Verhältnis 1:1 randomisiert auf eine Therapie mit Cisplatin/Paclitaxel plus Toripalimab oder Cisplatin/Paclitaxel plus Placebo. Hier kam es zu einer statistisch signifikanten Verlängerung des medianen PFS von 5,5 auf 5,7 Monate und zu einer konsistenten Verbesserung des medianen OS von 12,9 auf 17,7 Monate.

Die häufigsten Nebenwirkungen von Toripalimab waren Blutbildveränderungen wie Anämie, Leuko-, Neutro- und Thrombozytopenie, Übelkeit/Erbrechen/Appetitlosigkeit, Hautausschlag, Fatigue und Leberfunktionsstörungen.

Loqtorzi ist bei 2 bis 8 °C im Kühlschrank und in der Originalverpackung zu lagern. Vor der Infusion wird das Konzentrat mit 100 oder 250 ml isotonischer Kochsalzlösung verdünnt. Die Infusion erfolgt über eine Pumpe unter Verwendung eines sterilen Inline-Filters.

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