| Brigitte M. Gensthaler |
| 26.01.2026 09:00 Uhr |
Große Studien kündigen einen Paradigmenwechsel in der Nephrologie an – weg vom bloßen Verlangsamen des Krankheitsverlaufs hin zur Remission der CKD. Dies werde möglich durch die Kombination mehrerer Wirkstoffklassen, darunter SGLT-2-Inhibitoren, nicht steroidale Mineralocorticoid-Rezeptorantagonisten, GLP-1-Rezeptoragonisten sowie krankheitsspezifische Immuntherapien, etwa bei IgA-Nephropathie, heißt es in einem aktuellen Übersichtsartikel in »Kidney International« (DOI: 10.1016/j.kint.2025.10.004).
Remission bedeutet dabei entweder eine altersentsprechend langsamere Abnahme der Nierenfunktion oder – in frühen Stadien – eine Normalisierung von Nierenwerten und Eiweißausscheidung. Daher resümieren die Studienautoren: »Remission ist nicht nur möglich, sie muss auch zum Therapiestandard werden.«