In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr eine Stunde vorgestellt. Manche Menschen reagieren sehr sensibel auf die Zeitumstellung. Doch man kann versuchen, sich darauf einzustellen. / © Adobe Stock/lenaivanova2311
Ciao, Winterzeit! Wenn die Uhren in der Nacht auf Sonntag (29. März) vorgestellt werden, freuen sich viele auf eine Stunde mehr Tageslicht am Abend. Manche wissen aber auch aus Erfahrung: Die »geklaute« Stunde wird einen müden Wochenstart bedeuten.
Denn die Zeitumstellung kann durchaus wie ein Mini-Jetlag auf den Körper wirken. »Der Körper hat prinzipiell einen festen Tag-Nacht-Rhythmus, der durch die Zeitumstellung abrupt verändert wird«, erklärt Daniela Langhans, Leiterin des Schlaflabors an der Poliklinik am Helios Klinikum Berlin-Buch. »Wie stark man darauf reagiert, ist aber individuell.«
Eine Rolle spielt unter anderem der sogenannte Chronotyp – also ob man Frühaufsteher (Lerche), Spätaufsteher (Eule) oder ein Mischtyp ist. »Eulen haben deutlich mehr Schwierigkeiten mit der Umstellung auf die Sommerzeit als Lerchen«, fasst Langhans zusammen.
Außerdem fällt jüngeren Erwachsenen die Umstellung meist leichter als älteren. Immerhin: Nach wenigen Tagen hat sich der Leistungsknick meist schon wieder erledigt. Die innere Uhr ist in der Sommerzeit angekommen.
Sie ahnen, dass Sie sich auch diesmal in den Tagen nach der Zeitumstellung wieder schlapp und träge fühlen könnten? Dann können Sie folgende Dinge ausprobieren: