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Migräne bei Männern zu selten diagnostiziert

Migräne gilt als Frauenleiden, dabei betrifft sie auch häufig Männer. Bei ihnen wird die Erkrankung oft aber nicht diagnostiziert, weil sie sich anders zeigt und Männer seltener ärztlichen Rat suchen. Darauf weist die Deutsche Hirnstiftung hin.
AutorKontaktdpa
Datum 14.02.2025  15:30 Uhr
Fast jeder fünfte Mann erkrankt im Laufe des Lebens

Fast jeder fünfte Mann erkrankt im Laufe des Lebens

Statistisch betrachtet bekommen 48 von 100 Frauen im Laufe ihres Lebens eine Migräne. Bei Männern sind es 18, heißt es von der Deutschen Hirnstiftung. Eine aktuelle Studie im »Journal of Headache and Pain« zeigt jedoch, dass Männer sich seltener als Frauen ärztlichen Rat suchen und die Migräne lieber aushalten. Fachleute gehen daher davon aus, dass Migräne bei Männern häufig nicht diagnostiziert wird - auch weil sie seltener auf die Erkrankung hin untersucht werden, wenn sie sich doch auf den Weg in die Arztpraxis machen.

Egal, welches Geschlecht: Wer den Verdacht hat, von Migräne betroffen zu sein, sollte das ärztlich abklären lassen, denn es gibt Möglichkeiten, die Erkrankung zu behandeln. Um gut auf den Termin vorbereitet zu sein, kann man sich vorab notieren, an wie vielen Tagen pro Monat sich Kopfschmerz zeigt, wo und wie er auftritt und ob er von anderen Beschwerden begleitet wird.

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