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Nahrungsergänzungsmittel
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Mehr Überwachung von Gesundheitswerbung 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert eine stärkere Überwachung von Gesundheitswerbung auf Social Media, insbesondere für Nahrungsergänzungsmittel (NEM). Denn laut einer Umfrage werden diese von 24 Prozent der Befragten als natürliche Arzneimittel wahrgenommen.
AutorKontaktPZ
Datum 30.05.2025  15:45 Uhr

Zu wenig Bewusstsein für Risiken von NEM

Gut ein Fünftel der Befragten (21 Prozent) ist der Ansicht, dass Nahrungsergänzungsmittel zu einer gesunden Ernährung dazugehören. Knapp die Hälfte (49 Prozent) geht fälschlicherweise davon aus, dass die Produkte vor dem Verkauf auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet werden. Etwa vier von zehn der Befragten (41 Prozent) geben an, dass Höchstmengen für die Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln rechtlich vorgeschrieben seien. Auch das ist laut der Verbraucherzentrale unzutreffend.

»Verbraucher:innen müssen sich darauf verlassen können, dass in Deutschland erhältliche Nahrungsergänzungsmittel sicher sind«, so Geilenkirchen. Die Bundesregierung müsse sich auf EU-Ebene für ein Zulassungsverfahren einsetzen. »Es braucht endlich gesetzlich festgelegte Höchstmengen für Vitamine oder Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln«, so der Teamleiter.

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