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Personalnot
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Mehr Ausbildung, mehr Wertschätzung

Die Personalnot ist in nahezu jeder Apotheke präsent – es fehlt an Nachwuchs. Dabei ist der Apothekerberuf anspruchsvoll, vielseitig und spannend. »Ich würde wieder Pharmazie studieren«, lautete die einhellige Meinung bei einer Diskussionsrunde beim Thüringer Apothekertag.
AutorKontaktBrigitte M. Gensthaler
Datum 22.04.2024  15:06 Uhr

In den Beruf einsteigen und bleiben

Grundsätzlich bringt die öffentliche Apotheke einiges mit, was heute im Trend liegt: Arbeiten und Lernen im Team, eine sinnstiftende Tätigkeit, freundliche Arbeitsatmosphäre und die Mischung von akademischer Arbeit und Work-Life-Balance. Vor allem Teilzeitarbeit ist beliebt. Für Wittig ist die Apotheke einer der wenigen Orte, wo man akademische Tätigkeit und Familie gut vereinbaren könne.

Ein gutes Umfeld sei auch für PTA sehr wichtig, betonte Grabs. »Sie schätzen die Begleitung und Betreuung in der Schule, im Praktikum und in der Apotheke sehr.« Sie wollten viel Eigenständigkeit haben, sich aber auch anlehnen können.

»Würden Sie nochmal Pharmazie studieren?«, fragte Moderatorin Rudolph in der Schlussrunde und erhielt 100 Prozent Zustimmung. Grabs bezeichnete sich als »Wiederholungstäterin«, denn sie sei begeistert von der Vielfalt im Studium und in den Berufsfeldern. Das bestätigte Pertsch: »Unser Beruf ist so spannend und vielfältig. Das ist unser Pfund, mit dem wir wuchern können.«

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