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Zusammenarbeit mit Google
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Medienverbände werfen Spahn Missachtung der Pressefreiheit vor

Anfang der Woche stand das Bundesgesundheitsministerium (BMG) in den Schlagzeilen: Das Ministerium kooperiert mit Google, um das hauseigene Nationale Gesundheitsportal sichtbarer zu machen. Die Zusammenarbeit stößt auf heftige Kritik von Medienverbänden: Von einem neuartigen Angriff auf die Pressefreiheit ist die Rede. Das BMG weist die Vorwürfe von sich.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 12.11.2020  15:45 Uhr

Verbände sagen Google den Kampf an

Gegen Google selbst möchten die Verbände BDZV und VDZ zudem weiter vorgehen. In einem offenen Brief wandten sich die Verbände mit vielen weiteren Unternehmen und Verbänden an die EU-Kommission. Die Forderung: Konkrete Sanktionen gegen Googles Praktik, eigene Dienste in den Suchergebnissen zu bevorzugen. Der Brief an die Exekutiv-Vizepräsidentin und EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager wurde gestern versendet und veröffentlicht. Insgesamt 135 Unternehmen und 35 Industrieverbände der Digitalwirtschaft aus der EU unterzeichneten den Brief.

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