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Stiftung Arzneimittelsicherheit
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Medienpreis für beste Berichte zur Arzneimittelsicherheit

Der Ulrich-Schwabe-Medienpreis würdigt eine exzellente Berichterstattung rund um das Thema Arzneimittelsicherheit. Die Stiftung Arzneimittelsicherheit zeichnete am Donnerstag einen Printartikel sowie zwei Audio-/TV-Beiträge aus. Der Preis ist je Kategorie mit 5000 Euro dotiert und wird zum zweiten Mal verliehen.
AutorKontaktBrigitte M. Gensthaler
Datum 13.10.2023  13:00 Uhr
Medienpreis für beste Berichte zur Arzneimittelsicherheit

»Der Medienpreis soll ein Anreiz und eine Belohnung für Journalisten sein, sich mit schwierigen Themen der Arzneimittelsicherheit intensiv zu befassen«, sagte Apotheker Dr. Franz Stadler, der gemeinsam mit seiner Frau Beatrix die Stiftung im Jahr 2020 gegründet hat. Stadler wies auf analytische Studien sowie die Münchner Arzneimittelgespräche als neues Diskussionsforum hin, mit denen die Stiftung ihrem Ziel näherkommen will: die Arzneimittelsicherheit zu verbessern.

Bei der Preisverleihung in München lobte Franziska Scharpf, Vizepräsidentin der Bayerischen Landesapothekerkammer, dass die Stiftung die Bedeutung des Arzneimittels als besonderes Gut und damit auch die herausragende Rolle der frei- und heilberuflichen Apotheke unterstreiche. Sie verwies auf die regelmäßigen organoleptischen Prüfungen von Fertigarzneimitteln in den Apotheken. »Patienten können darauf vertrauen, dass sie in der legalen Lieferkette korrekte sichere Arzneimittel bekommen. Wir schauen auf Ihre Gesundheit.«

Aus den zahlreichen Bewerbungen hat die Jury drei Arbeiten ausgewählt. Preisträger in der Kategorie Print/Online ist Marius Penzel, Apotheker und freier Autor, für seinen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 4. Juni 2023 veröffentlichten Artikel »Gefährliche Medikamente: Höhere Gewinnmargen als im Drogenhandel«. Penzel setze sich »mit viel Gespür für mögliche Entwicklungen« mit Arzneimittelfälschungen weltweit auseinander, sagte Stadler. Im Artikel geht es um das Leid der Opfer, um flächendeckende forensische, auch neue Methoden zur Identifizierung von Fälschungen und das Fehlen einer effizienten Kontrolle in weiten Teilen der Welt. »Dieser Preis soll Marius Penzel motivieren, sich auch künftig mit viel Engagement um die Verbesserung der Arzneimittelsicherheit zu bemühen«, ermutigte Stadler den jungen Kollegen.

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