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Echo auf Nord-Aktionen
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Medien greifen »spürbare Proteste« auf

Lieferengpässe, »Apotheken light«, eingefrorenes Honorar, Kostenexplosion: Reichlich gute Gründe gab es gestern für die Apothekenteams aus dem Norden, für bessere Bedingungen auf die Straße zu gehen. Viele Apotheken waren geschlossen, nur notdiensthabende hielten die Stellung. Das sorgte für ein breites Medienecho. Ein Überblick.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 09.11.2023  14:00 Uhr

Feature über Apothekerin

Ausführlich berichtet auch der Norddeutsche Rundfunk online über das Ereignis, erklärt die Beweggründe, geht auf den bundesweiten Apothekenprotest am 14. Juni dieses Jahres ein, lässt Krankenkassen zu Wort kommen – die »für zusätzliche Honorarsteigerungen an die Apotheken keinen sachlichen Grund« sehen. Auf diese Haltung des GKV-Spitzenverbands reagierte Georg Zwenke, Geschäftsführer des Apothekerverbands Schleswig-Holstein und des Hamburger Apothekervereins, gegenüber der PZ mit Unverständnis.

Weitere Blätter aus dem norddeutschen Raum gingen auf die Proteste ein. Das »Hamburger Abendblatt« ging auf die Strukturpläne Lauterbachs ein, schilderte detailliert, wie aufwändig das Lieferengpassmanagement für Apotheken ist und vermeldete gleichzeitig, dass die Hamburger Bürgerschaft einen lokalen »Pillen-Gipfel« gegen Arzneimittellieferengpässe plane. Der »Nordkurier« bringt heute unter dem Titel »Patienten zeigen viel Verständnis für Apotheken-Protest« ein Feature über eine Apothekerin, die den Reportern Einblicke in den Apothekenalltag mit Personalmangel, Lieferengpässen und überbordender Bürokratie gibt.

In einem kurzen Video berichtet auch das Regionalmagazin »Buten un binnen« von den Protesten. Dass die Apothekerschaft mit ihrem Protest »mehr Wertschätzung fordert«, berichtet die »Neue Osnabrücker Zeitung« und lässt Osnabrücker Apotheker zu Wort kommen. Auch die »Salzgitter-Zeitung« berichtet, ebenso waz.de. Die »Ostsee-Zeitung« nimmt den Schulterschluss bei der gemeinsamen Demo von Apotheker- und Ärzteschaft in den Blick und resümiert: »Fast alle schimpfen über Karl Lauterbach.«

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