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USA
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McKinsey zahlt 650 Millionen Dollar wegen Opioid-Skandal

Wegen seiner Rolle in der Opioidkrise in den USA hat das Beratungsunternehmen McKinsey Medienberichten zufolge 650 Millionen Dollar (619,3 Millionen Euro) gezahlt, um nicht strafrechtlich verfolgt zu werden. 
AutorKontaktPZ
Datum 19.12.2024  09:30 Uhr

McKinsey hat den Pharmakonzern Purdue jahrelang beraten und ihm bei der Vermarktung seines süchtigmachenden Schmerzmittels Oxycontin geholfen, und dafür unter anderem Marketingkonzepte entwickelt. Nun hat die Beratungsfirma 650 Millionen Dollar (619,3 Millionen Euro) gezahlt und damit eine Vereinbarung mit dem US-Justizministerium geschlossen, um nicht strafrechtlich verfolgt zu werden. 

Laut der Medienberichte habe McKinsey zugegeben, »wissentlich und absichtlich« im Sinne einer »falschen Vermarktung verschreibungspflichtiger Medikamente« geholfen zu haben.

Zusätzlich zur Zahlung der Millionensumme muss das Unternehmen fünf Jahre lang weitere Bedingungen erfüllen, unter anderem die die Einstellung ihrer Arbeit, was den Verkauf und die Vermarkung kontrollierter Substanzen angeht.

Laut der Gerichtsakten habe Purdue McKinsey über einen Zeitraum von 15 Jahren mehr als 93 Millionen Dollar gezahlt,  unter anderem um den Umsatz von Oxycodon zu steigern.

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