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Lagerkapazitäten
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Logistikflächen im Wandel

Lieferengpässe und neue Gesetzesvorgaben erfordern einen erheblichen Mehrbedarf an Lagerkapazitäten. Wie Krankenhausapotheken dieser Herausforderung begegnen können, zeigt das Beispiel der Apotheke am Universitätsklinikum Leipzig (UKL).
AutorKontaktInes Reiche
Datum 31.07.2025  07:00 Uhr
Kompakt lagern statt auf Paletten

Kompakt lagern statt auf Paletten

In einem Projekt mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik wurden quantitative sowie qualitative Empfehlungen für eine Anpassung der logistischen Flächen und der angeschlossenen Prozesse wie Kommissionierung und Lagerung erarbeitet, um strategische Baumaßnahmen abzuleiten. Ferner wurde geprüft, inwiefern die Möglichkeiten einer Automatisierung mit Kompaktlagerung genutzt werden könnten.

Fazit: Lieferengpässe und gesetz­liche Anforderungen zur Bevor­ratung parenteraler Arzneimittel und Antibiotika zur intensivmedizinischen Versorgung bedingen einen erheb­lichen zusätzlichen Bedarf an Lager­flächen, was viele Krankenhausapotheken vor eine große Herausforderung stellt. Kompaktlagersysteme können den Lagerflächenbedarf gegenüber einer Lagerung auf Paletten reduzieren. Nachteile sind der eingeschränkte manuelle Zugriff auf die Lagereinheiten und die erforderlichen Umpack- und Behälterfüllprozesse.

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