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Verbände bündeln Protest
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»Krisentreffen« der Ärzteschaft

Die Ärzteschaft bündelt ihren Protest: Am morgigen Freitag (18. August) treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Ärzte- und Psychotherapeutenschaft aller Bundesländer zu einer »Krisensitzung« in Berlin. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat »angesichts der dramatischen Lage der ambulanten Versorgung« die regionalen KVen und Berufsverbände zu dem Austausch eingeladen.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 17.08.2023  12:30 Uhr

Der Arztberuf ist bedroht

Beim Krisentreffen müsse die Ärzteschaft glaubhaft deutlich machen, wie sie sich gegen »die fatale Entwicklung in unseren Praxen wehren wollen«, so Hensel. Dass man sich mit Blick auf mögliche Protestmaßnahmen der Verantwortung für die Versorgung seiner Patientinnen und Patienten bewusst sei, müsse dabei nicht diskutiert werden. Dies bedeute aber nicht, dass entsprechende Maßnahmen nicht trotzdem spürbar in den Praxen ankämen.

Der Vorsitzende des Spitzenverbands Fachärzte Deutschland (SpiFa), Dirk Heinrich, sagte dem Ärztlichen Nachrichtendienst, die Unzufriedenheit der Kollegenschaft in der ambulanten Versorgung steige seit Jahren. Die Kolleginnen und Kollegen könnten und wollten nicht mehr. »Unser Arztberuf, insbesondere der freien Praxis, ist bedroht wie nie«, so Heinrich. Das Krisentreffen startet am 18. August um 13:15 Uhr. Im Anschluss soll es eine gemeinsame Pressekonferenz geben.

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