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Roche zieht Bilanz

Krebsmittel brachten Umsatzplus

Der Schweizer Roche-Konzern hat im vergangenen Jahr von einem anziehenden Pharmageschäft profitiert und seine eigenen Ziele überflügelt. Vor allem Krebsmittel und das noch recht junge Medikament Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) waren die Hauptumsatzbringer, wie der Konzern mitteilte.
dpa
31.01.2019
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In das neue Geschäftsjahr geht Konzernchef Severin Schwan mit gewohnter Vorsicht: Er peilt ein Umsatzplus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zu konstanten Wechselkursen an, der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie soll ähnlich stark steigen.

Binnen zwölf Monaten konnte der Pharmariese im Vergleich zum Vorjahr seinen Umsatz um 7 Prozent auf 56,85 Milliarden Schweizer Franken (Ende 2018: 50,47 Milliarden Euro) steigern. Der Kerngewinn je Aktie stieg um 18 Prozent auf 18,14 Franken, wobei Roche hier auch in erheblichem Umfang von der US-Steuerreform profitierte. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 23 Prozent auf fast 10,9 Milliarden Franken (rund 9,7 Milliarden Euro). Die Anleger sollen eine auf 8,70 Franken (Vorjahr: 8,30) angehobene Dividende erhalten.

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