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Prävention
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Krankenkassen melden Ausgabenrekord

Das Verhindern von Krankheiten rückt immer mehr in den Fokus der Gesundheitspolitik. Die Krankenkassen haben ihre Ausgaben für Prävention im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wünscht sich mehr Investitionen vom Staat. 
AutorKontaktPZ
Datum 28.11.2025  16:30 Uhr

Mehr Engagement vom Staat gefordert

Oliver Blatt, GKV-Vorstandsvorsitzender, sieht in diesen Zahlen einen Beleg für das Engagement der Krankenkassen. Doch der Staat müsse mehr tun: »Prävention kann nur gelingen, wenn (Finanz-)Verantwortung viel stärker als bisher auch von Bund, Ländern und Kommunen als Gestalter von Lebens- und Gesundheitsbedingungen übernommen wird. Hier sollten angekündigte Reformvorhaben wie die Weiterentwicklung des Präventionsgesetzes ansetzen, um bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau bedarfsgerechter und nachhaltiger Gesundheitsförderung und Prävention zu schaffen«, so Blatt. 

Stefan Gronemeyer, MDB-Vorstandsvorsitzender, betont die zunehmende Bedeutung der Prävention von Pflegebedürftigkeit: »Die Zahl pflegebedürftiger Menschen wird weiterhin ansteigen. Vor dem Hintergrund knapper personeller und finanzieller Ressourcen sollten alle zur Verfügung stehenden Ansätze ausgeschöpft werden, um Pflegebedürftigkeit möglichst zu verhindern und Einschränkungen der Selbstständigkeit möglichst lange hinauszuzögern.«

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